So funktioniert der Rechner
Ausgewachsene Nutztiere im Erhaltungsbedarf fressen täglich einen berechenbaren Anteil ihres Körpergewichts als Raufutter — etwa 2–2,5% bei Pferden und Fleischrindern, näher an 3% bei Ziegen und bei starker Kälte mehr. Der Rechner ermittelt den Tagesbedarf jeder Tiergruppe und multipliziert ihn mit den Tagen ohne Weidegang. So entsteht der Grundbedarf vor Verlusten.
Der Grundbedarf entspricht fast nie der tatsächlich zu kaufenden Menge. Hinzu kommen Lagerverluste — etwa 5% bei Innenlagerung, aber bis gegen 30% bei ungeschützter Außenlagerung auf dem Boden — und Fressverluste je nach Fütterungsmethode. Bei Quaderballen am Boden gehen etwa 13% durch Zertreten und Verschmutzung verloren, gegenüber rund 3% im Futterkorb oder 5% in einer Heuraufe. Rundballen ohne Raufe können mehr als die Hälfte verlieren, mit Raufe etwa ein Fünftel. Beide Verluste werden miteinander multipliziert und nicht nur addiert.
Ballenzahlen werden aufgerundet, weil sich kein Zweidrittelballen kaufen lässt. Bei gemischten Tierarten oder Kraftfutter berechnet der Rechner jede Gruppe einzeln und fasst den Bedarf anschließend zusammen. Vergleichen Sie Angebote im Heupreisrechner, prüfen Sie den Lagerbedarf mit dem Heulagerrechner oder vergleichen Sie Ballenformen im Vergleich von Rund- und Quaderballen. Ein Ballenpreis aktiviert Durchschnittskosten je Tier und Kosten der Verluste. Ein Angebot für eine Raufe ermöglicht die Amortisationsrechnung. Vorhandener Vorrat wird vom gerundeten Bruttobedarf abgezogen. Die Saisonkontrolle schätzt Verbrauch und Verlust, Aufbrauchdatum und Nachbestellmenge. Das Lagerszenario verwendet Ihre Annahmen für Einsparung und Amortisation; die Lieferzeit ergänzt einen spätesten Bestelltermin. Die Gruppenübersicht rundet nicht jede Tiergruppe einzeln. Der A/B-Vergleich hält zwei Pläne nur vorübergehend im Seitenspeicher.
Methode und Verlustwerte folgen veröffentlichten Informationen landwirtschaftlicher Beratungsstellen (University of Maryland Extension; Penn State Extension; N.C. Cooperative Extension; University of Minnesota). Für den Lagerraum nutzt BaleMath die Planungswerte von Missouri Extension: 250 ft³/ton für Quaderballen und 310 ft³/ton für Rundballen. Der tatsächliche Platz hängt von Dichte, Abmessungen und Stapelung ab; Lüftung, Wege, Rangierflächen, Wandabstände und örtlicher Brandschutz sind nicht enthalten. Nur eine Schätzung — passen Sie sie an Körperzustand, Heuqualität und tierärztlichen Rat an.
Häufig gestellte Fragen
Wie viel Heu braucht ein Pferd pro Tag?
Ein ausgewachsenes Pferd im Erhaltungsbedarf frisst täglich etwa 2–2,5% seines Körpergewichts als Heu — rund 20–25 lb bei einem 1.000-lb-Pferd. Bei Kälte kann die Aufnahme gegen 3% steigen.
Wie viele Heuballen brauche ich für den Winter?
Mit den Standardeinstellungen — ein Pferd mit 1.000 lb, 120 Kältetage, kleine Quaderballen mit 50 lb, Innenlagerung und Bodenfütterung — ergibt der Rechner 72 Ballen. Mit einem Futterkorb sinkt die Menge auf 65.
Wie viel Heu geht bei Bodenfütterung verloren?
Beratungsstudien ermittelten etwa 13% Verlust bei Quaderballen am Boden gegenüber 3–5% in einer Raufe oder einem Futterkorb. Bei Rundballen ohne Raufe kann der Verlust bis zu 57% betragen.
Weitere Stallplanung
BaleMath ist kostenlos. Die Zahlen sind Planungsschätzungen und keine tierärztliche oder ernährungsbezogene Beratung.